Telekom-Senioren stürmen die Rote Insel

Die Telekom-Senioren unter der bewährten Führung von Monika Wölllertstürmten diesmal die Rote Insel in Schöneberg.
Fitnesspark



Die asymmetrische Schleuse am Mühlendamm

Ein Binnenschiff hat im März 2014 ein Tor der Mühlendammschleuse schwer beschädigt. Das bedeutet in den kommenden Monaten Dauerstau für die Ausflugsdampfer.
Und so sieht das praktisch aus:
Mühlendammschleuse im Sommer 2014

Auf Napoleons Kachelofen

Unsere Führung "Im Schatten des Grauen Klosters" führt uns auch zur "Zur letzten Instanz", so der Name einer der ältesten Berliner Gaststätten. Das Haus  wurde erstmals 1561 urkundlich erwähnt. Die Bauweise unter Nutzung vorhandener Mauern bezeichnete man später als Wiekhaus, von denen keine weiteren im Alt-Berliner Stadtbild erhalten sind. Das Häuschen stand in dem Verkehrsweg parallel zur Stadtmauer. Als Trinkstube genutzt wurde das Haus erstmals 1621. In diesem Jahr eröffnete ein Reitknecht des damaligen Kurfürsten eine Branntweinstube im Erdgeschoss. Erst im Jahr 1924 erhielt die Gaststätte den heutigen Namen..
Das Haus wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. 1961 beschloss die Stadtverwaltung, die Letzte Instanz als Touristenmagnet in Form einer HO-Gaststätte wieder zu eröffnen. Aufgrund des zusätzlichen Platzbedarfs wurde das äußerlich klassizistische Gebäude Waisenstraße 15 zusammen mit den Nebenhäusern 14 und 16 bis auf die Grundmauern abgetragen und als HO-Gaststätte Zur letzten Instanz im Januar 1963 wieder eröffnet. Hierbei ging die mittelalterliche Substanz sowie die historische Raumaufteilung der drei Bauwerke im Wesentlichen verloren. Die Namensfestlegung auf Letzte Instanz im Jahr 1924 wird auf die Einweihung des Gerichtsgebäudes in der Neuen Friedrichstraße, der heutigen Littenstraße, zurückgeführt.
Die Innenräume haben mit der Originalgaststätte der 1920er Jahre nur noch in Details Verwandtschaft, zeugen jedoch von Alt-Berliner Gasthauskultur. Wieder aufgestellt wurde der historische Kachelofen aus Majolika-Kacheln, an dem schon Prominente wie Napoleon Bonaparte gesessen haben sollen. Und jetzt eben Herr Voigtländer.

Die Letzte Instanz

Der Yogi von Schöneberg

Im Yoga-Sitz durch Schöneberg
Machen Sie das mal nach.
Aber in Schöneberg ist alles möglich. Am 31. Mai versammelten sich wieder altgediente Stammkunden des Büros für Industriekultur zur Führung durch die versteckten Perlen Schönebergs.

Leviathan und Begemoth

treffen sich am Hauptbahnhof:
Begegnung am Hauptbahnhof

 

Neue Führung durchs Hansaviertel


IfKom im Hansaviertel
Altes Hansaviertel Flensburger Straße

Architektonisches Schmuckstückchen im Osthafen

nhow

Der Winter scheint vorbei zu sein

Ein kurzer Bummel durch das Bionade-Biedermeier-Viertel Prenzlauer Berg zeigte, dass sich auch an einem ganz gewöhnlichen Februar-Dienstag-Nachmittag Massen an Sonnenhungrigen auf den Straßen und Spielplätzen herumtreiben.

LPG Biomarkt
Spielplatz Kollwitzplatz
Schönhauser Konnopke

Barrikaden am Alex

Zwischen S-Bahnhof, Cubix und Rathauspassagen ist im Moment kaum noch ein Durchkommen. Der blick auf die Szene ist im Moment radikal verwandelt. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten, bevor erneutes Buddeln dort wieder einsetzt.

Baustelle Alea 101 im Februar 2014

Potjomkin lebt

Potjomkinsche Hauskulisse
Achtung, dieses Foto ist nicht etwa manipuliert. Berlin ist ehrlich.

Oh, quo vadis Victoriastadt?

Tuchollaplatz
Das sieht ganz nach Baumpflegearbeiten bei Baumpilzbefall aus.

Operation Marsmücke enttarnt

Marsmücke, Januar 2014
Erinnert das nicht ein wenig an "Krieg der Welten"? Angeblich stammt das Ding aus dem Sputnik-Jahr 1957. Ausgerechnet. Sehr verdächtig. Woher bekam Konstrukteur Hans Uhlmann die notwendigen Informationen? Hat er etwa mit den Sowjets kooperiert? Oder mit dem Marsianischen Untergrund? Die Tarnung ist übrigens in diesem Fall perfekt: Die Presse verbreitet, im Volksmund soll das Objekt angeblich "Omas Stricknadeln" genannt werden. Raffiniert. Aber was steckt wirklich dahinter?

Aliens?
Rund um diesen geheimnisvollen Sendboten aus dem ... (zensiert!) spult Herr Voigtländer demnächst eine seiner neuesten, spannenden Führungen ab. Freuen Sie sich auf das Frühjahr mit kompromisslosen Enthüllungen. Und bleiben Sie schön neugierig.

Ave, Caesar, morituri te salutant

Ave, Caesar, morituri te salutant („Heil dir, Caesar, die Todgeweihten grüßen dich!“) gilt gemeinhin als Gruß der Gladiatoren im römischen Reich.

Hexenkessel Velodrom - das Sechstagerennen lebt noch
Und so war auch diesmal das Büro für Industriekultur, in der Person Frank Gädecke, für Sie unterwegs, um der Frage nachzugehen: "Lebt das oft todgesagte Berliner Ritual eigentlich noch?" Und er stellte fest, es ist wie beim alten Holzmichel - es lebt noch.

Hetzen hinter dem Schrittmacher
Fahrer-Box

HUT UP

Uli Berger an ungewöhnlichen Damenkleidern
Das Büro für Industriekultur war wieder einmal neugierig unterwegs. Diesmal ging es um ungewöhnliche Mode, um nahtlose Filzkreationen der Designerin Christine Birkle. Im Showroom in den Heckmann Höfen (Oranienburger Straße 32, Öffnungszeiten: Mo-Sa 11-19 Uhr) sahen wir ein veblüffendes Spektrum an ungewöhnlichsten Modeprodukten bis hin zu Spielzeugbären und -löwen. Besonders die kunstvolle Verbindung von feinstem Filz und Seidenstoffen, ohne Nadel und Faden, gab immer wieder Anlaß zum Staunen. Und was wir in den Tiefen des geheimen Ateliers erblickten - aber darüber dürfen wir nicht sprechen, alles geheim.

Voigtländer in Werkstatt HUT UP
"Ein absolut ungewöhnlicher Laden, Wahnsinnspreise, aber es macht einfach Spaß, so hochwertige Produkte zu bestaunen." behauptet der CityGuide von MAX schon 2007. Stimmt.

Die Grüne Woche

Auf der grünen Woche 2014
Die Internationale Grüne Woche Berlin, meist kurz Grüne Woche genannt, ist eine Messe in Berlin, auf der landwirtschaftliche Erzeugnisse (im weitesten Sinne) von Herstellern und Vermarktern aus aller Welt präsentiert werden und die nicht nur Fachbesuchern, sondern auch dem allgemeinen Publikum offensteht. Sie ist die international wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau und findet traditionell jeweils am Jahresanfang in den Messehallen unter dem Funkturm statt. 2013 hatte sie rund 407.000 Besucher.
Bei der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin 2014 rechnen die Veranstalter bis zum Toresschluss am Sonntagabend mit etwas mehr Besuchern als im Vorjahr. Bis Sonntagabend würden insgesamt 410 000 Gäste an den zehn Messetagen erwartet, wie die Messe mitteilte...
 In diesem Jahr sind 1650 Aussteller aus der Rekordzahl von 70 Ländern auf der weltgrößten Agrarmesse präsent.
Jeder Besucher hat für Speisen, Getränke und Bestellungen durchschnittlich 114 Euro auf der Messe ausgegeben, wie die Veranstalter schätzen. (Träumt weiter, Jungs!)

Ingenieurvereine laden zum traditionellen Eisbeinessen

Lothar Kipf und das Eisbein
Am 20. November luden die Berliner Ingenieurvereine Elektrotechnischer Verein (ETV) e.V., Bezirksverein Berlin-Brandenburg im VDE, und Ingenieure für Kommunikation (IfKom) e.V. zu ihrem traditionellen Eisbeinessen in den Biertempel 2 in der Boelckestraße ein.
Auch das Büro für Industriekultur, das eine langjährige Zusammenarbeit mit beiden Vereinen verbindet, war geladen und so machte Herr Voigtländer auch dankbar von der Einladung Gebrauch. Was nicht so einfach war, wenn mann sich die Rieseneisbeine anschaut, die zur Debatte standen. Vom Bier ganz zu schweigen.
Es wurde aber erwartungsgemäß wieder ein stimmungsvoller Abend.
Der für das BIK nur dadurch etwas eingetrübt war, dass Herr Berger herbstgerecht zu Hause kränkelte, aber der ist ja sowieso Vegetarier.

Die Spree hinauf

Die Spree hinauf - Erkundungstour

Berlin versucht ein leuchtendes Vorbild zu sein

Jedes Jahr bricht das nächtliche Spektakel von neuem los und bringt die Touristen und Berlins ehrgeizige Amateufotografen auf die verschlafenen Beine. Auch unser Frank wollte da nicht abseits stehen:

Berliner Dom zum Lichterfestival 2013

Aufruhr vorm Schauspielhaus

Aufruhr am Gendarmenmarkt

From Moscow With Love

Herr Voigtländer auf dem Roten Platz

Das Neueste vom Alex

Grillrunner am Alex

Lichtenberg - Freilandlabor der Moderne

Am 18. September war Premiere für eine neue Führung aus Anlaß des 725. Jahrestages der Gründung Lichtenbergs. Das ist uns wichtig.
Lichtenberg war immer auch Experimentierfeld. Das sieht man gut bei Beton- und Plattenbauten, aber auch bei Baudenkmalen der Moderne in Berlin. Die großen Siedlungen der Weltkulturerbebauten befinden sich woanders, aber auch Lichtenberg hat ein paar Perlen des Neuens Bauens aufzuweisen, die noch nicht so allgemein bekannt sind.
Deswegen hat das Büro für Industriekultur auf Anregung unseres langjährigen Partners Volkshochschule Lichtenberg eine neue Führung kreiert.
Heute war Premiere, die aber buchstäblich ins Wasser fiel. Es schüttete was das Zeug hielt, so dass das Häuflein der Tapferen doch zusehens schmolz. Mit vollem Verständnis seitens des Veranstalters. Aber das holen wir nach, wenn das Wetter besser ist.

Die ganz Harten in Lichtenberg
Wir stehen hier patschnass im berühmtesten Bauwerk von Lichtenberg, dem Sonnenhof von Erwin Anton Gutknecht, der mit diesen Anfang der 30er Jahre errichteten Bau so richtig berühmt wurde.Sonnenhof
Aber eine grüne Oase von innen - der Sonnenhof

Bunte Klopse


Humboldt-Box
Bisher sah sie so aus:
Humboldt-Box

Tag des offenen Denkmals 2013

Natürlich war das Team des Büros für Industriekultur auch in diesem Jahr wieder mit dabei.
Als größter Renner erwies sich wieder mal unser Klassiker - der Schrotkugelturm in der Victoriastadt in Lichtenberg. Uli Berger hatte richtig was zu tun.Schrotkugelturm

Natürlich durfte auch unsere Stammlandschaft Oberschöneweide nicht fehlen. Auch hier fanden sich viele Interessenten ein und durchwanderten mit Michael Voigtländer die sich wandelnde Industrielandschaft an der Spree.
Michael Voigtländer führt durch Oberschöneweide, 7.9.2013
Und der Siemensturm, das Wahrzeichen der Siemensstadt, wurde auch in diesem Jahr kletterfreudigen Stadtwanderern erschlossen. Dafür gebührt der Leitung des Siemens Technoparks Dank.
Siemensturm

 

Tunnelbau für S21 am Hauptbahnhof

Tunnelbau am 1.12.2013
S21-Tunnelbau
Montage der Tunnelwandstützen

Neues von El Bocho

El Bocho - I need a dentist...
Little Lucy

Berlin Ecke Schönhauser

Berlin Ecke Schönhauser

Endlich: Expedition in die Rauener Berge

Markgrafensteine
Es wurde endlich Zeit. Immer nur im Berliner Lustgarten über die große Granitschale zu reden und ihre Ursprünge nicht selbst gesehen zu haben, das fand nun ein Ende. Das Büro für Industriekultur fasste sich ein Herz und erklomm die Rauener Berge, südlich von Fürstenwalde. Und da fanden sich noch der Kleine Markgrafenstein und der Rest des Großen, den Cantian mit seinen Leuten 1827 zum Rohling für die Schale verarbeitet. Auch einige Reststücke wurden zu div. Säulen u.ä. verarbeitet. Der Steinerne Tisch in der Nähe besteht auch aus Teilen des Steins.
Welche Mühe der Transport der Schale von den Höhen der Rauener Berge über die Spree nach Berlin gemacht haben muss, kann man erst so richtig ermessen, wenn man die Rauener Berge selbst gesehen hat.

Buchstäblich Alt-Tegel

In Alt-Tegel

Zusätzliche Informationen