Ikonen der Industriekultur

Die berühmte AEG-Turbinenfabrik des Architekten Peter Behrens ist längst nicht alles, was auf dem Rundgang vom Westhafen über den Brennpunkt Beusselkiez zu den Industriedenkmalen von Loewe, AEG, Osram und Telefunken, zu entdecken ist. Da ist auch noch Europas seinerzeit größter Straßenbahnhof, der sich zum Oldtimertreffpunkt "Meilenwerk" gewandelt hat und das erste Reform-Mietshaus von 1893 von Alfred Messel, mit dem bei der Lösung der Arbeiterwohnungsfrage ein deutliches Zeichen gesetzt wurde.

Die berühmte AEG-Turbinenfabrik von Peter Behrens, 1909

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Borsig, Bolle, böse Buben

Moabit ist bunt. Berlins Milchkönig Carl Bolle baute am Moabiter Spreebogen seine große Meierei, von der aus sich hunderte Bolle-Michwagend sich bimmelnd ihren Weg durch das alte Berlin bahnten. Später wurde das Gelände vom Pizzakönig Freiberger übernommen, der hier ein spiegelndes Bürocenter hochzog. Gleich daneben erstreckte sich das Reich des preußischen Lokomotivkönigs Borsig mit seinem großen Park, den es heute noch im Verborgenen gibt. Auch böse Buben, Ketzer und Inquisitoren fehlen nicht.

Der Spreebogen in Moabit – Bolles Meierei und Freibergers Granitburg

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Richter, Reiter und Rebellen

Der Ulanenstein in Moabit zeugt noch heute von den Kasernen der Garde-Regimenter zu Kaisers Zeiten direkt neben Europas größtes Kriminalgericht mit angeschlossenem Gefängnis. Gegenüber letzterem droht der Baum des Todes. Nirgendwo in Berlin stand die geballte Staatsmacht den Arbeitervierteln so frontal gegenüber wie hier. In der Nähe gibt es einen noch heute hart umkämpften Friedhof und eine wunderschöne Vorstadtkirche von Schinkel. Der Kleine Tiergarten liegt als gefährlicher Ort so mittendrin.

Der Moabiter Ulanenstein – ein Kriegerdenkmal, 1923

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