Deutschland größtes Baudenkmal – die Stalinallee

Als erstes großes Neubauvorhaben nach dem Krieg hatte der Aufbau der Stalinallee Signalcharakter für die Entwicklung in der geteilten Stadt Berlin. Bezeichnenderweise taten sich gerade die enttäuschten Bauarbeiter der Stalinalle bei den Demonstrationen zum 17. Juni hervor. Das Gegenstück war die Ernst-Reuter-Siedlung im Wedding. Heute herrschen häufig unzutreffende Vorstellungen über den angeblichen Zuckerbäckerstil dieser Bauten. Dieser Vortrag zeigt die wirklichen Vorbilder und Traditionen.

Blick auf das Frankfurter Tor mit den Türmen von Hermann Henselmann

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Vom Knast zum Kanzleramt

Vom Knast zum Kanzleramt – das klingt irgendwie merkwürdig, aber noch weiter führt uns diese interessante Tour. Der neue Hauptbahnhof scheint immer noch mitten in der Wüste zu stehen, aber das ändert sich gerade. Schon wachsen die ersten Hotels empor und der französische Mineralölkonzern baut seinen Total Turm. Entdecken Sie, wie es rund um den früheren Anhalter Bahnhof aussah, am Bahnhof, dem Zellengefängnis Moabit über Kasernen, Ausstellungsgelände, Alsenviertel, Charité und Hamburger Bahnhof.

Detail der Moltkebrücke mit Greif

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Berlins geheimste Stadt

Der berühmte preußische Invalidenfriedhof erwacht gewissermaßen wieder zu neuem Leben, wenn auf dem Gelände der alten Maikäferkaserne direkt an der ehemaligen Mauer zwischen Mitte und Wedding eines der größten Bauvorhaben des Bundes für den BND entsteht. Ein unbekanntes Berliner Stadtviertel erwacht aus dem Dornröschenschlaf, in den es seit dem Ende des Krieges versunken war. Es verfügt über einen militärhistorischen Hintergrund, der nun erneut relevant wird, wenn Deutschland wieder Krieg führt.

Blick auf den preußischen Invalidenfriedhof

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Auf der Schweizer Spur

Zwischen Hauptbahnhof und Reichstag liegt eine Kleine Schweiz versteckt. Kennen Sie noch den Schweizer Botschafter und seine schwungvolle Frau? Entdecken Sie nun die Schweizer Spur in Berlin, indem Sie oberirdisch der kürzesten U-Bahn der Welt vom Hauptbahnhof bis zum Pariser Platz folgen. Dabei erfahren Sie interessante Einzelheiten vom neuen Schweizerischen Botschafter, von Kunst und Gestaltung am Spreebogen bis hin zu Geschichten von Christos Verhüllung des Deutschen Reichstages im Jahre 1995.

Zwischen Hauptbahnhof und Reichstag liegt die Kleine Schweiz

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Richter, Reiter und Rebellen

Das Wort Moabit hat in Berlin einen eigenen Geschmack. Europas größtes Kriminalgericht ist selbst eine riesige Kaserne der juristischen Industrie mit Kompanien von Richtern, Bataillonen von Anwälten und Regimentern von Anzuklagenden und Untersuchungshäftlingen. Gleich daneben befinden sich die Überreste der Kasernen der Gardetruppen zu Fuß. Der ungewöhnliche Ulanenstein erinnert an die kaiserlichen Gardereiter mit den ungewöhnlichen Kopfbedeckungen. Der sternförmige Knast von 1878 ist nicht weit.

Der Moabiter Ulanenstein – ein Kriegerdenkmal, 1923

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Am Herz von Tempelhof

Seit der Flughafen geschlossen wurde hat Tempelhof ein neues Herz - den wieder auferstandenen Hafen, der nun in ein Einkaufs- und Geschäftszentrum verwandelt wurde. Daneben steht die riesige Industriekathedrale des Ullsteinhauses, dessen Architekt kaum jemand kennt. Auch das Monopolviertel reizt die Neugier genauso wie das in der Ullsteinstraße versteckte, denkmalgeschützte Philipswerk aus der Zeit des Neuaufbaus Berlins nach dem Krieg. Bis zu den Kreuzrittern wird ein unterhaltsamer Bogen geschlagen.

Der neue Einkaufshafen Tempelhof

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Stralau – das Geheimnis der Blauen Nixe

Der Stralauer Fischzug ist den älteren Berlinern noch ein Begriff. Die letzten Baudenkmale auf Stralau wie der Flaschenturm der Engelhardt-Brauerei, Reste des Glaswerkes oder der Palmkernölspeicher zeugen von der industriellen Vergangenheit des ursprünglich sehr idyllischen Orts. Heute steht hier die Wasserstadt Rummelsburger Bucht als kühnes Experiment des Landes Berlin. Aber nun beginnen erneut Veränderungen. Der Palmkernölspeicher und der Flaschenturm werden rasant zu modernen Wohnungen ausgebaut.

Die blaue Nixe von Stralau

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Pyramiden im Treptower Park

Vom Treptower Park kennen viele Berliner doch eher die Spreeseite – noch aus Zeiten der Ausstellung „Plastiken und Blumen“ seligen Angedenkens. Aber es gibt noch viel mehr zu entdecken am Ort der „verhinderten Weltausstellung“ von 1896 mit ihren grandiosen Bauten und Errungenschaften, von denen einzig das Riesenfernrohr der Volkssternwarte „Archenhold“ übrig blieb. Aber es gibt heute wieder eine Pyramide im Treptower Park, zumindest im Winter. Für den Nöck. Und Amazonen gibt es auch, und überhaupt.

Der Nöck vom Meeresgrund, Otto Petri 1911

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