Preußens Feuerland

Hinter dem Oranienburger Tor des alten Berlin lag das geheimnisvolle Feuerland, die Wiege der preußischen Industrie. Hier in der Nähe der 1804 gegründeten Königlichen Eisengießerei entstanden die ersten Maschinenbaubetriebe, wie die von Franz Egells und dem Lokomotivkönig August Borsig. Hier auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, der prominentesten Begräbnisstätte Berlins, finden sich die Gräber der alten Berliner Maschinenbauer, aber auch die von vielen preußischen Künstlern und Architekten.

Das englische Coalbrookdale 1804 – Vorbild für Preußens Feuerland

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Borsig, Bolle, böse Buben

Mitten durch Moabit führt diese Erkundung auf den Spuren des Lokomotivkönigs Borsig, der hier ein Villa inmitten seines berühmten Parks hatte, und des populärsten Berliner Unternehmers überhaupt, des legendären Milchkönigs Bimmel-Bolle. Noch heute kennt der Berliner den Begriff der Milchbubis, die sich amüsieren „wie Bolle auf'm Milchwagen“. Und Moabit war schon immer die Urheimat der bösen Buben von Berlin – sagt man. Dafür sorgten schon das größte Kriminalgericht Europas nebst zugehörigem Knast.

Bolles Meierei in Moabit um 1890

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Die Borsig-Legende

August Borsig ist heute noch berühmt als preußischer Lokomotivkönig, am Beginn der preußischen Industrie. Gewissermaßen als Zögling Schinkels und Beuths steht er am Anfang einer langen Erfolgsgeschichte, die mehr als hundert Jahre die Industriestadt Berlin in bedeutendem Maße mitprägte. Der für Borsigs Enkel erbaute Turm auf dem Gelände der Borsigwerke in Tegel wurde der erste Wolkenkratzer Deutschlands. Das Gelände der bekannten Borsighallen wurde nach dem Ende der Großindustrie wieder neu belebt.

Am Beuth-Denkmal am Berliner Schinkelplatz findet sich auch August Borsig

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