Bustouren

Nach gesonderterer Absprache führen wir auch Bustouren durch, vorzugsweise mit Ihrem Bus. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht die gewöhnlichen Stadtrundfahrten, sondern Themenfahrten zur Industriekultur und Stadtgeschichte Berlins.


Mit dem Bus durch Berlin

Der Eiserne Norden

Diese Bustour wurde von uns für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall entworfen:
Eine Reise in die große Zeit der Berliner Metall- und Elektroindustrie
Borsig, Siemens, AEG

Themenschwerpunkte sind die Entstehung der Berliner Industrie und die darauf folgende Randwanderung der Industrie an die damalige Peripherie der Stadt zu den Standorten, wo sie ich heute noch befindet.
Deshalb beginnt die Tour mit einer Fahrt zur Wiege der Berliner Industrie, dem Feuerland am Oranienburger Tor.
Das legendäre Feuerland
Hier standen die ersten Fabriken von Borsig und der AEG.
Borsigwerk 1847
Weiter geht es in den Wedding zu den Fabriken Ackerstraße und Humboldthain der AEG, die heute von der TU genutzt werden.
Kleinmotorenfabrik AEG
Dann geht es immer weiter nach Norden, nach Tegel. Hier liegt ein einzigartiges Ensemble von bewahrten Traditionsbauten der Borsigwerke neben neuen Nutzungsmöglichkeiten für Industrie, Gewerbe, Dienstleistungen, Einkauf, Freizeit und Wohnen. Hier ist ein Blick in die sanierten Borsighallen möglich, auch Toiletten sind hier vorhanden.
Borsigwerk Tegel
Dann geht es wieder nach Süden, vom Ufer des Tegelers See zurück an die Spree.
Höhepunkt der Fahrt ist ein Besuch der Siemensstadt, wo ein Besuch der ehemaligen Hauptverwaltung sowie ein Rundgang über den Siemens Technopark vorgesehen sind.
Hauptverwaltung Siemens
Highlight ist hier die Besichtigung der frisch sanierten unterirdischen Gewölbe und natürlich ein Aufstieg auf die Aussichtsplattform des Wahrzeichens der Siemensstadt, den Siemensturm. Aus einer Höhe von ca. 65 m hat man einen beeindruckenden Rundblick über Berlin.
Siemensturm
Hier ist eine Cafeteria und auch Toiletten vorhanden.
Der Rückweg führt dann über Charlottenburg nach Moabit, wo die berühmte Turbinenfabrik von Peter Behrens aus dem Jahre 1909 heute von Siemens sehr erfolgreich genutzt wird.
Turbinenfabrik
Auch die sich hier befindlichen Maschinenbaufabriken von Ludwig Loewe sind sehenswerte Industriedenkmale.
Wer Moabit sagt muss auch Borsig und Bolle sagen, die hier für lange Jahre ihre Werke hatten. Während die Borsigstandorte mit Wohnhäusern überbaut wurden, wird das ehemalige Bolle-Gelände als Dienstleistungszentrum Spreebogen mit den alten und einigen neuen Bauten weiter genutzt.
Spreebogen
Vorbei am berühmten Knast in Moabit, an Hauptbahnhof und Charité geht es über die zunehmend angesagte Torstraße und das Rosenthaler Tor zum Ziel Alexanderplatz.

 

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Der arbeitsame Süden

Eine Reise in die große Zeit der Berliner Industrie im Südosten
Schwarzkopf, Ullstein, neues Zentrum der AEG

Themenschwerpunkte sind die Ausweitungen der Berliner Industrie in den Süden, die Nutzung der Kanäle und Flüsse als Wasserwege für die Industrie und die Transformation der traditionellen Standorte für die Anforderungen der Gegenwart.
Vorbai an Landwehrkanal und Technikmuseum führt die Tour durch das bunte Kreuzberg nach Tempelhof.

Technikmuseum
Vorbei am gigantischen Flughafenkomplex geht es zu weitgehend unbekannten Industriedenkmalen des Berliner Backsteinexpressionismus wie dem ehemaligen Reichspostzentralamt, den Futterspeichern des Gardetrainbataillons oder der Schwarzkopffabrik. Auch neue Nutzungen alter Standorte sind zu sehen: das Reichbahnausbesserungswerk ist ein Baumarkt, die Schlüterbrotfabrik wird zum Marktplatz umgebaut und in der Schultheißmälzerei sind Schweizer Künstler und Designer vor Anker gegangen.
Reichspostzentralamt
Nächster Höhepunkt ist der wieder aufgebaute Tempelhofer Hafen am Teltowkanals. Dieser Kanal war der erste elektrifizierte Kanal der Welt. Hier steht auch Berlins größte Industriekathedrale, das Ullsteinhaus von 1926, dann heute als Berliner Modezentrum genutzt wird.
Tempelhofer Hafen
Dann geht es zur geheimnisvollen Monopolsiedlung und dann über die Ullsteinstraße durch ein weitgehend wenig bekanntes Gebiet nach Osten. Vorbei am denkmalgeschützten Philipswerk, an SEL und MVA zum Weltkulturerbe in Britz. Hier ist die berühmte Hufeisensiedlung von Bruno Taut zu sehen, bevor es dann über den Teltowkanal nach Oberschöneweide geht.
Hufeisensiedlung
Höhepunkt der Fahrt ist die weitgehend denkmalgeschützte Industrielandschaft an der Oberspree, die heute noch sichtbar davon kündet, wie Emil Rathenau die AEG innerhalb weniger Jahre auf Augenhöhe mit Siemens katapultierte. Hier draußen an der Oberspree entstand ein neues Zentrum der AEG, hier liegt Rathenau mit seinen Söhnen begraben. Oberschöneweide ist das Pendant zur Siemensstadt, das zeigt spätestens das Wahrzeichen von Oberschöneweide, der Behrensturm der ehemaligen AEG-Kraftfahrzeugfabrik.
AEG Behrensturm
Ein Rundgang über das Gelände des einstmals größten Kabelwerks Europas verdeutlicht die neue zukunftsweisende Nutzung des Geländes durch die Hochschule für Technik und Wirtschaft sowie verschiedene Hightechfirmen.
Immer entlang der Spree geht es über Osthafen und Oberbaumbrücke vorbei an der Mediaspree zum Ziel Alexanderplatz.

 

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