Von der Friedrichstraße zur Insel Moabit

Mit an Bord waren ca. 50 verdiente ehrenamtliche Helfer der Berliner Volkssolidarität, die zum Teil schon seit vielen Jahren die Stütze dieses m Ostteil der Stadt größten Sozialverbandes sind. Die Laudatio hielt Frau Heidi Knake-Werner, Vorsitzende der Berliner Volkssolidarität.

Die Organisatorinnen und ihre LandesvorsitzendeDie von Herrn Voigtländer vom Büro für Industriekultur in gewohnt unterhaltsam begleitete Fahrt führte zunächst von der Friedrichstraße stromab durch das Parlamentsviertel, vorbei am Reichstag und Hauptbahnhof zum Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanal (Achtung - nur zwei ff, weil historischer Name). Durch den Humboldthafen, an dem zur Zeit laufende Uferbefestigungsarbeiten in größerem Umfang zu bestaunen sind, ging es entlang des Invalidenhauses (heute Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie), des Invalidenfriedhofes zum Nordhafen. Nach der Inaugenscheinnahme des sogenannten Pankehafen ging die Tour geruhsam weiter. Während an Bord die Laudatio von der Landesvorsitzenden, Frau Heidi Knake-Werner, gehalten und die verdienten Helfer mit Auszeichnungen und Ehrenurkunden geehrt wurden, schwebte das Schiff durch den Westhafen und nahm Kurs auf den Westhafenkanal. Der wurde in dieser Form erst in den 50er Jahren fertiggestellt und verband nunmehr den Westhafen auch direkt mit der Spree in Richtung Charlottenburger Schleuse, wo man vorher doch große Umwege fahren musste. Vorbei am Schlosspark Charlottenburg schipperte die vergnügte Gästeschar zum Spreekreuz und von da aus die Spree hinauf bis zur Mühlendammschleuse, denn nur dort dürfen die Passagierschiffe wenden. Gleich hinter dem Spreekreuz findet sich am rechten Ufer die bekannte Müllverladeanstalt am Spreeufer von Paulbaumgarten aus dem Jahr 1936. Die wird schon seit vielen Jahren von den Architekten Kleihues und Kleihues als Architektenbüro genutzt. Quer durch die alte Industriezone Moabit, vorbei an Borsigs Alter Molkerei, bis hin zu den Bäumen des Tiergartens, der Schwangeren Auster und anderen Sehenswürdigkeiten Berlins, ging die unterhaltsame Reise wieder zurück durch Zentrum des alten und neuens Berlin und endete nach vergnüglichen drei Stunden wieder am Ausgangsort. Die Fahrt wird den Teilnehmern noch längere Zeit in Erinnerung bleiben.

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