Über uns

Auf der einen Seite betätigen wir uns unmittelbar vor Ort und knüpfen das Band zwischen dem heutigen Berlin und seiner Vergangenheit als führende Industriemetropole Europas.

Tag des offenen Denkmals 2006Im Laufe der Zeit haben wir mehr als 50 detaillierte Touren durch Berlin erarbeitet. Zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus oder Schiff. Damit waren wir in den letzten Jahren in Berlins Straßen bisher mit ca. 2.800 Führungen präsent. Das gibt Erfahrung und schult das Organisationsvermögen.

Herr Voigtländer, Herr Berger, Februar 2014

Dieses wiederum kommt unserer eigentlichen Hauptaufgabe zugute, der Durchführung spezieller Veranstaltungen insbesondere für Firmen, Verbände und Vereine so wie aktuell bei Siemens. Auch im Siemens Technopark sind wir seit Jahren bei den verschiedensten Events eine feste Größe. Das gilt auch für den Meistersaal im Borsigturm in Tegel, das Haus des VDI und andere. Wir haben nicht erst einmal Großveranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern durchgeführt.

BIK-Team am China-Tag 2013 Spitze war ein Auftrag von Siemens, 300 chinesische Geschäftspartner innerhalb von zwei Stunden durch die Siemensstadt zu führen. Das stellt natürlich eine besondere Herausforderung für Planung und Vorbereitung bei Führungen dar.

China Day bei Siemens Diese Unterstützung wird von vielen Veranstaltern sehr geschätzt. Aber natürlich arbeiten wir auch gern für den privaten Bereich. Auch da gibt es bekanntlich größere Aktionen wie Jubiläen und Familienfeiern.

Weiterhin muss erwähnt werden, dass wir auch mit Bildvorträgen auftreten, die mit ihrer Bandbreite den Horizont der Industriekultur durchaus überschreiten. Da ist die Anpassung an die spezielle Veranstaltung gefragt. Gerne wird das auch bei Firmenveranstaltungen genutzt, um das reine Fachprogramm etwas aufzulockern. Das ist nicht zuletzt bei Siemens bisher immer gut angekommen. Allein in den letzten drei Jahren haben wir ca. 80 Bildvorträge bei den verschiedensten Veranstaltern wie diverse Unternehmen, der Urania oder der Europäischen Akademie bis hin zu Volkshochschulen und Seniorenclubs, gehalten.

Zwillinge der Elektropolis

Und zuletzt soll darauf verwiesen werden, dass wir auch für Veranstaltungen bereitstehen, die eben nicht nur mit der Industriekultur direkt in Verbindung stehen. Es ist unvergessen, wie wir anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 von German Arts den exotischen Auftrag erhielten, für hochrangige russische Gäste der deutschen Wirtschaft ein Armbrustschießen vom Schiff herunter auf Ziele an Land, in diesem Fall ein stillgelegtes Industrieobjekt, zu organisieren. Trotz eines daumendicken Sicherheitskonzepts und pedantischer Vorbereitungen haben wir Blut und Wasser geschwitzt, bis alles zur äußersten Zufriedenheit der Gäste wie am Schnürchen ablief.

KWO Juli  2006Sie sehen also, unsere Bandbreite ist durchaus größer als man zunächst annimmt. Besonders wichtig ist uns der Ruf hoher Flexibilität und Zuverlässigkeit.


Das Besondere unserer Führungen

Das Zentrum von Berlin ist touristisch gut erschlossen. Aber einige unserer Führungen führen an Orte, die normalerweise nicht so ohne weiteres  zugänglich sind. Zum Beispiel auf den Siemensturm in der Siemensstadt oder auf das Dach des Borsigturms in Tegel kommt man nicht. Auch der Schrotkugelturm in der Victoriastadt in Lichtenberg kann man nicht allein besteigen, es gibt auch gute Gründe dafür. Unter die Erde kriechen wir nicht, das machen schon unsere Kollegen vom Verein Unterwelten, und sie machen es gut.

Wir führen hauptsächlich an Orte, die auf der einen Seite mit der Vergangenheit der Industriestadt verbunden sind, auf der anderen Seite sich dadurch auszeichnen, dass viele Berliner, und erst recht die Besucher der Hauptstadt, sie nicht kennen, nie dort waren. Solche Orte wie rund um den neuen Tempelhofer Hafen, die Rote Insel in Schöneberg, die überaus interessanten und denkmalgeschützten Werksiedlungen von Borsig oder Siemens, die Ikonen der Industriekultur in Moabit, den Roten Wedding oder die neue Wasserstadt am Spreeufer in Stralau und Rummelsburg. Auch ehemalige Industrieviertel wie der Wedding, die Siemensstadt, Schöneberg oder Oberschöneweide bieten aus heutiger Sicht Möglichkeiten für Entdeckungen. Wo Bolle Milch verteilen oder Eis ernten ließ, wo gegenüber den Moabiter Arbeitervierteln Gerichte, Gefängnisse und Kasernen bereitstanden – das ist wieder Neuland für Entdecker. Berlin auf den zweiten Blick.

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