Stadtführungen

Zum Beispiel: Auf den Siemensturm in der Siemensstadt oder auf das Dach
des Borsigturms in Tegel kommt man so ohne weiteres nicht. Auch der Schrotkugelturm in der Victoriastadt in Lichtenberg kann man nicht allein besteigen, es gibt auch gute Gründe dafür. Wir führen hauptsächlich an Orte, die auf der einen Seite mit der Vergangenheit der Industriestadt verbunden sind, auf der anderen Seite sich dadurch auszeichnen, dass viele Berliner, und erst recht die Besucher der Hauptstadt, sie nicht kennen, nie dort waren. Solche Orte wie rund um den neuen Tempelhofer Hafen, die Rote Insel in Schöneberg, die überaus interessanten und denkmalgeschützten Werksiedlungen von Borsig oder Siemens, die Ikonen der Industriekultur in Moabit, den Roten Wedding oder die neue Wasserstadt am Spreeufer in Stralau und Rummelsburg. Auch ehemalige Industrieviertel wie der Wedding, die Siemensstadt, Schöneberg oder Oberschöneweide bieten aus heutiger Sicht Möglichkeiten für Entdeckungen. Wo Bolle Milch verteilen oder Eis ernten ließ, wo gegenüber den Moabiter Arbeitervierteln Gerichte, Gefängnisse und Kasernen bereitstanden – das ist wieder Neuland für Entdecker.

Uli Berger, Michael Voigtländer


Seit 12 Jahren lauten
unsere drei Prinzipien:

1. Sie brauchen sich nicht anmelden.
Sie müssen sich nicht verpflichten oder festlegen. Kommen Sie einfach zum Treffpunkt.

2. Die Führungen finden bei jeder Teilnehmerzahl statt.
Sie werden nicht zurückgeschickt, weil nicht genügend Teilnehmer da sind. Wer kommt kann sicher sein, dass die Führung auch stattfindet.

3. Bei jedem Wetter.
Wir sind wetterfest. Und Sie ziehen sich entsprechend an oder bewaffnen sich mit einem Schirm. Wir alle sind nicht aus Zucker.

Zusätzliche Informationen